Use Cases / Unternehmensdienstleister
Kundenbeispiel
Deepler Research · Kontinuierliches Zuhören
Generationenmanagement: Bedürfnisse pro Generation im Blick
Ein Unternehmensdienstleister beschäftigt vier Generationen, von Berufseinsteigern bis zu erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahrzehnten dabei sind. Die HR-Politik war für alle gleich, doch die Signale aus den Teams gingen auseinander. Mit Deepler Research machte die Organisation die Bedürfnisse pro Generation sichtbar, mit Filtern auf Generationsebene, als Grundlage für ein gezieltes Generationenmanagement.
Branche
Unternehmensdienstleistungen
Zielgruppe
Alle Mitarbeitenden
Lösung
Deepler Research
Anwendung
Generationenunterschiede
Kurz gesagt
Die Frage
Was brauchen verschiedene Generationen, um gut zu arbeiten?
Die Erkenntnis
Die Unterschiede liegen vor allem bei Entwicklung und Anerkennung.
Das Ergebnis
HR-Politik, die zu jeder Generation passt.
Die Frage: Funktioniert eine Politik für alle Generationen?
Jüngere Mitarbeitende wünschten sich mehr Feedback und schnellere Entwicklung. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen gaben an, dass ihr Wissen zu wenig genutzt wurde. HR hörte die Signale, wusste aber nicht, wie breit sie getragen wurden. Waren es einige laute Stimmen oder echte Unterschiede zwischen Generationen?
Der Ansatz: eine Befragung, Ergebnisse pro Generation
Alle Mitarbeitenden füllten denselben Fragebogen aus, unter anderem zu Entwicklung, Arbeitsbelastung, Flexibilität und Anerkennung. In Deepler Research filterte HR die Ergebnisse nach Generation. Ergebnisse wurden nur bei ausreichender Beteiligung pro Gruppe angezeigt, sodass niemand identifizierbar war. Die auffälligsten Unterschiede wurden anschließend in gemischten Gruppen besprochen.
Filter nach Generation
Ergebnisse pro Altersgruppe
Anonymität gewahrt
Erst bei genug Antworten sichtbar
Im Gespräch deuten
Gemischte Gruppen besprechen die Unterschiede
Die Erkenntnis: Unterschiede bei Entwicklung und Anerkennung
Bei Flexibilität und Arbeitsbelastung lagen die Generationen näher beieinander als erwartet. Die großen Unterschiede lagen woanders. Jüngere Mitarbeitende bewerteten Entwicklung niedrig: Ihnen fehlten Feedback und Perspektiven. Ältere Mitarbeitende bewerteten Anerkennung niedrig: Sie fühlten ihre Erfahrung zu wenig gewürdigt.
Zufriedenheit pro Thema und Generation
Gen Z fehlt Entwicklung, den ältesten Generationen fehlt Anerkennung.
Illustrative Darstellung
Das Ergebnis: eine Politik, die zu jeder Generation passt
Die Organisation behielt eine gemeinsame Politik, setzte sie aber gezielter um. Berufseinsteiger erhalten feste Feedbackmomente und einen sichtbaren Entwicklungspfad. Erfahrene Mitarbeitende werden als Mentorinnen, Mentoren und Wissensträger eingesetzt. So stärken sich die Generationen gegenseitig, statt aneinander vorbeizuarbeiten.
- Bedürfnisse pro Generation mit Daten belegt
- Gezielte Maßnahmen zu Entwicklung und Anerkennung
- Generationen, die sich als Mentor und Einsteiger stärken
Generationenmanagement: drei Lektionen
Was diese Organisation über die Arbeit mit verschiedenen Generationen gelernt hat:
Auch Gemeinsamkeiten sehen
Nicht jeder erwartete Unterschied ist wirklich da.
Anonymität wahren
Nur nach Gruppen filtern, die groß genug sind.
Gemeinsam in Politik übersetzen
Lassen Sie Generationen die Ergebnisse gemeinsam deuten.
Lesen Sie mehr über Deepler Research, oder sehen Sie, wie eine Gesundheitsorganisation ihre Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung pro Team bespricht.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Generationenmanagement
Welche Generationen gibt es am Arbeitsplatz?
Häufig wird zwischen Babyboomern, Generation X, Millennials und Generation Z unterschieden. Die Grenzen sind nicht scharf, nutzen Sie sie also als Hilfsmittel und nicht als Etikett.
Wie macht man Bedürfnisse pro Generation sichtbar?
Mit einem Fragebogen für alle und Ergebnissen, die sich nach Generation filtern lassen. So vergleichen Sie Gruppen zu denselben Themen.
Wie wahrt man die Anonymität beim Filtern nach Alter?
Indem Ergebnisse nur angezeigt werden, wenn eine Gruppe groß genug ist. Ist eine Gruppe zu klein, fassen Sie Altersgruppen zusammen.
Sind Generationenunterschiede nicht vor allem Stereotype?
Manchmal schon. Gerade deshalb helfen Daten: Sie sehen, wo Unterschiede wirklich bestehen und wo sie kleiner sind als gedacht.
Kann man in Deepler Research auch nach anderen Merkmalen filtern?
Ja. Neben der Generation können Sie zum Beispiel nach Abteilung, Standort oder Beschäftigungsart filtern, solange die Gruppen groß genug sind.